Die Drehbrücke besitzt einen hydraulischen Antrieb. Als Flüssigkeit dient Wasser. Der Antriebsdruck von 50 atü wird durch Akkumulatoren erzeugt. Hierbei handelt es sich um einen Eisenbehälter von 50 Tonnen, der auf einer Kolbenstange angebracht ist. Über die Kolbenstange wird dann der Druck in dem Druckbehälter erzeugt. Beim Heben und Drehen der Brücke senkt sich die Kolbenstange mit dem Eisenbehälter um 3,15 m in den Druckbehälter hinein. Die dabei verdrängte Wassermenge ist ausreichend, um den gesamten Öffnungs- und Schließungsvorgang zu bewältigen. Nachdem die Brücke geschlossen ist, befindet sich die Kolbenstange mit dem Ballastbehälter in der unteren Stellung.

 


 

Für die nächste Brückenöffnung muß deshalb die Kolbenstange in die Ursprungshöhenlage gepumpt werden. Ein zweiter Akku ist als Reserve für Störungen vorhanden. Die Bewegungsvorgänge werden durch Fliehkraftregler und Steuerschieber sowie mit Hilfe von Hebeln geregelt.