Der Brückenüberbau ist auf dem Königstuhl in einem Längenverhältnis von 2:1 befestigt. Um den Gleichgewichtszustand des Überbaues auf dem Königsstuhl zu erreichen, ist auf der kürzeren Überbauseite ein Ballastkasten angebracht. Der Königsstuhl besteht aus einem zylindrischen Körper, der mit seinem unteren Teil in den Betonfußboden des Steuergebäudes eingelassen ist. Der Wasserdruck, der bei einer Brückenöffnung hier erzeugt wird, sorgt zunächst für das Anheben des Königsstuhles mit dem Brückenüberbau. Dabei wird mit Hilfe der 50 atü Wasserdruck ein Gesamtgewicht von 350 Tonnen gehoben. Die anschließende Drehbewegung wird durch Schubstangen und eine Gallsche Kette, die an dem Königsstuhl befestigt ist, durchgeführt. Während der Brückenöffnungen muß die Brücke für den Straßenverkehr und die Schiffahrt gesperrt werden. Hierzu dienen Lichtsignale und Schranken.

 

Koenigstuhl

 

Soll die Brücke geöffnet werden, muß sie zunächst aus ihren uferseitigen Auflagern gehoben werden. Das Heben erfolgt über eine Hydraulik, die im Schwerpunkt der Brücke ein drittes Lager bildet. In diesem Lager, dem Königsstuhl, wird die Brücke um 56° gedreht. Vier Hydraulikzylinder übertragen dabei ihre Zugkraft auf ein Gestänge, das an den Enden über eine Kette den Königsstruhl umgreift und den Zug der ZylinderkolbenHydraulik in eine Drehbewegung der Brücke verwandelt. Das Schließen der Brücke geschieht in umgekehrter Reihenfolge.

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