In der Grundstellung ist die Drehbrücke geschlossen und verriegelt, also für den Straßenverkehr freigegeben. Bei normalem Wasserstand können flache Schiffe die Brücke unterqueren. Bei Öffnung der Brücke liegt der 10,70 Meter breite Verbindungskanal zwischen Holsten- und Hansahafen frei.

Die Rangordnung lautet : Schiff vor Schiene vor Straße. Da das Gleis lediglich eine der Fahrspuren beansprucht, wird zum Absichern einer Rangierfahrt nur die zur Wallhalbinsel führende Fahrbahn mit Hilfe einer Ampel gesperrt.

Laut „Lübecker Hafenbahn-Betriebs-Vorschriften" von 1910 waren vor der Hafendrehbrücke einst einflügelige Hauptsignale aufgestellt. Damals wie heute standen die Signale in Abhängigkeit zur Brückenlage; bei geöffnetem Riegel zeigten sie stets Halt. Als zusätzliche Sicherung dienten Schutzweichen, die bei unbefahrbarer Brücke immer auf einen abzweigenden Fahrweg festgelegt waren. Ab 1964 wurden hohe Lichtsperrsignale installiert. Die Lichtzeichen für die Schiffahrt auf der Trave befinden sich an der Wand des Maschinenhauses.

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